11.-14. Dezember 2014
Alexandropoulis 
4728 km gefahren

 

Kavala - Neon Xerias -vor Komotini - Alexandroupolis, 105km
Das aufstehen ist ja schon von den Isomatten nicht so leicht. Wenn wir allerdings ein kuscheliges Bett und WLAN zur Verfügung haben ist vorprogrammiert, dass der Vormittag schnell verstrichen ist. So sind wir nach der anstrengenden Fahrt nach Kavala erst um 13:00 Uhr los gekommen. Wenig motiviert, gingen wir am Ortsausgang in einem Supermarkt unserer Wahl einkaufen. Da auch schon die ersten 6km hinter uns lagen machten wir dort auch direkt die Mittagspause.
Wieder auf den Rädern, folgten wir der Landstraße Richtung Alexandroupolis, immer am Meer entlang. Jedoch versperrte ein großes Industriegebiet die eigentlich schöne Aussicht. Im Gegensatz zum Vortag war es immerhin trocken und flach. Als die Sonne sich gen Horizont begab, wurde der nächstbeste Landwirtschaftsweg genutzt um ein Zeltplatz zu suchen. In einem Olivenhain hofften wir ein geeignetes Plätzchen zu finden. Tatsächlich befand sich hinter diesem Hain eine kleine Wiese und eine Hecke rundherum schützte uns vor fremden Blicken. Müde von den letzten Tagen kochten wir schnell Nudeln und verkrochen uns in die Zelte.
Der nächste morgens war mal wieder kalt... Bisschen zerknirscht, müde, erschöpft quälten wir uns aus den Zelten und der Plan erst zusammen zu packen und dann frühstücken, damit wir eher loskommen und nicht klüngeln wurde direkt verworfen. Während des Frühstücks war dann klar, dass heute eh nichts zu reißen ist und wir beschlossen ein Tag zu pausieren, um mit neuer Energie nach Alexandroupolis zu radeln. Das Wetter sollte trocken bleiben, weshalb wir uns bequem zurück in die Schlafsäcke zwängen konnten. Es war der erste Tag Pause im grünen, ohne Strom und Wasseranschluss. Also vertrieben wir uns die Zeit mit Schwertkampf, Zeichnen, Schreiben, Musik hören und dann war der Tag auch schon wieder vorbei. Das geplant, gemütliche abendliche Kochen wurde durch einen rapiden Temperatursturz nach Sonnenuntergang leider auch schnell beendet. 
So konnte allerdings keiner am nächsten Morgen die Ausrede benutzen, er habe zu wenig geschlafen. 
Deshalb waren wir um 11Uhr startklar. 500m weiter konnte Antonius sein Gepäck wieder abpacken, denn ein Stock hat sich zwischen Mantel und Schutzblech verkeilt und bruch, zack, bäm war das Schutzblech abgebrochen. Fürs erste hat Antonius das Schutzblech komplett abmontiert und so ging es schnell nach 15min weiter.
Streckentechnisch mussten wir nur immer der Zwei folgen weshalb die Navigation leicht viel. Im Gegensatz zum Vortag war es heute wieder bedeckter und somit wirkte die Landschaft wie an den vorherigen Fahrtagen trist, Kühl und menschenleer. Auch das Naturschutzgebiet, welches wir kreuzten, bestand größtenteils aus beackerten Feldern und die Flüsse, welche wir kreuzten, waren auch mit Plastik verdreckt. Irgendwann, ca. 15km vor Komotini, fanden wir hinter einem kleinen Sandhügel eine nette Wiese zum campen. Weil es beim Zelte aufbauen anfing zu tröpfeln, wurden schnell Nudeln mit Pesto verdrückt und trotz wenig spannenden Aussichten, Begegnungen und Erlebnissen, schliefen wir in dieser Nacht wie Babys. 
Neuer Tag, neues Glück. Der Plan am Vortag 140km zu fahren ist um ca. 70km nicht erreicht worden. Deswegen standen heute die letzten 70km bis Alexandroupolis an. In Komotini gingen wir schonmal für den heutigen und morgigen Tag einkaufen. Nach kurzer Jam- und Snacksession vor dem Lidl, war trampeln angesagt. Immer weiter der Zwei entlang. Das Bild der Felder von den Vortragen wich am Nachmittag wieder leichten Hügeln. Anstrengend für die Beine, allerdings schön zum gucken. Dort in den Hügeln begegnete und begleitete uns der Hund Flash. Nett, jemanden aus der Heimat zu treffen. Vom Aussehen glich Flash nämlich einem Münsterländer. Fraglich wie er hier in den Norden Griechenlands kam, allerdings gab er uns auch keine Antwort darauf. 
Kurz vor Alexandroupolis wurde es Richtung Küste wieder Flacher und die Zivilisation entlang der Straße wurde mehr. Ziemlich erschöpft konnten wir am Abend nicht am Lidl vorbei fahren, ohne uns was zum schnabulieren zu kaufen. Vor dem Laden checkte Marian nochmal, ob nicht zufällig ein ParkforNight in der Nähe lag und zu unserem Glück keine 600m weiter war ein Campingspot direkt am Meer eingezeichnet. Angekommen fragten wir noch den dort stehenden Angler, welcher aber keine Einwände dagegen hatte. Die heutige Nacht verbringen wir also im Gegensatz zu unseren eigentlich eher ruhigen und abgelegenen Zeltplätzen, ziemlich Urban umgeben von Firmen und Häusern auf einer Wiese direkt am Mittelmeer. Gute Nacht.

10. Dezember 2018

Kavala 

4623km gefahren 

 

Appollonia - Kavala, 110km

Kaputte Ukulele und alle sind verzweifelt am Schreien. Wie kam es dazu?

Diesen Morgen war das Wetter mal wieder nicht auf unserer Seite. Regen in Kombination mit starkem Wind und Temperaturen unter 7 Grad Celsius, da kann man wohl mal den Verstand verlieren. Deswegen warf Marian die Ukulele gegen Thomas Fahrrad und alle fingen an gegen den Wind anzuschreien. Nachdem sich die Gemüter wieder etwas abgekühlt hatten, blieb uns nichts anderes übrig als los zufahren. Da sich die Kälte schon nach 6km nicht mehr aushalten lies, fuhren wir zu dem nächst beste Café. Erstmal nach einem Apartment für die Nacht geguckt. Das nächst bezahlbare lag ca. 100km entfernt in Kavala. Da wir ehh schon nicht mehr klar denken konnten, entschieden wir uns dafür das Apartment zu buchen. Nachdem es aufgehört hatte stark zu regnen, ging es los. Die ersten 30km konnten wir noch im Hellen fahren. Danach ging es im Dunkeln weiter. Ein Vorteil davon ist, dass man die Hügel, die man hochfahren muss, nicht mehr sieht. Mit unseren reflektierenden Warnwesten radelten wir dann durch die dunkele Landschaft Griechenlands. Kurz vor Kavala, sahen wir auf einmal eine Reihe von Laternen in einigen Kilometern Entfernung, die im Himmel schwebten. Zur Krönung der 110km durften wir dann diesen extremen Anstieg auch noch mitnehmen. Ein paar Minuten später standen wir vor dem Apartment. Dort rief Antonius den Vermieter an, der Antonius mit Hello ansprach, woraufhin Antonius nur ein Yay heraus brachte. 

Kurz darauf hatten wir uns schon im ganzen Apartment ausgebreitet und wir fielen in die Betten.

9. Dezember 2018 

Appollonia

4513km gefahren 

 

Thessaloniki - Appollonia,47km

Es war zwar ein sehr anstrengender Vortag, jedoch hatten wir mal wieder Temperaturtechnisch eine sehr angenehme Nacht und ein schönes Plätzchen im Wald. Mit dem Herauskommen der Sonne kam auch ein bisschen mehr Motivation auf und es ging erstmal gut 12km durch Wald und an einer wenig befahrenen Landstraße entlang. Zwar fast durchgehend bergauf, aber nach den ersten zwölf Kilometern wurden wir mit einer anständigen fünf Kilometer langen Abfahrt belohnt. Nun war waren wir in einem großen Tal mit zwei Seen. Nach gut 23 Kilometern haben wir am Rande des ersten Sees an einem Spielplatz Pause gemacht. Nachdem wir was gegessen hatten und etwas herumgetolt hatten, wollten wir nochmal die selbe Strecke schaffen und so ging es auf der weitestgehend flachen Straße entlang der Seen weiter. Nach 47 Kilometern war eigentlich die Luft bei Allen raus, weshalb wir uns am zweiten See niedergelassen hatten. Ein ganzes Stück unterhalb der Straße am Strand haben wir unsere beiden Zelte aufgebaut. Ein wirklich schöner Platz und gänzlich menschenleer. So haben wir die letzten Sonnenstrahlen des Tages genossen und Marian und Antonius haben sich sogar noch in den See getraut und ausnahmsweise mal etwas Körperpflege betrieben. Ohne Sonne wurde es dann doch relativ flott kalt, weshalb nach dem Essen wieder relativ schnell Feierabend war.

8. Dezember 2018 

Thessaloniki 

4466km gefahren 

 

Zoodrochos Pigi - Thessaloniki, 107km

Kalt, aber die Aussicht war wunderschön! Diese genossen wir noch beim Zusammenpacken, bevor es den Berg hinunter ging. In alle vorhandenen Wintersachen gestopft fuhren wir also los. Am Fuße des Berges ca. 20km später, erreichten wir nach einer rasanten Abfahrt die Stadt Veria. Wie uns der Schwager von Martin schon erzählte, einer der hässlichsten Städte Griechenlands. Recht hatte er. Allerdings nette Leute, denn der Supermarktmitarbeiter, der nebenbei noch in der Griechischen Handball Nationalmannschaft spielt, schenkte uns eine Tüte voll mit Kiwi, da er meinte wir können die Vitamine gut gebrauchen. Ein Teil davon wurde in der anschließenden Pause auch schon verdrückt. Währenddessen planten wir das weitere Vorgehen. Da wir eine Zusage von einer Warmshower in Thessaloniki hatten, wollten wir die restlichen 80km noch fahren.

Streckentechnisch kein Problem, da es sehr flach war und die Umgebung musste nicht viel genossen werden... Es war einfach eine hässliche Gegend. Erinnerte uns stark an Norditalien mit den Äckern, verfallenen Häusern, ausgestorbenen Dörfern und grauem Himmel der einem auf den Kopf zu fallen schien. 

Vor Thessaloniki gingen wir dann schnell einkaufen und fuhren auf dem direkten Wege zur Warmshower Adresse. Angekommen riefen wir dann an... Keiner ging dran. Wir schreiben ihm... Er antwortete nicht. Warten... Nochmal probieren! Keine Antwort. Er hatte unsere Nachrichten, welche wir geschrieben haben alle gelesen, jedoch nicht darauf geantwortet. Wir dachten aber das er uns erwartet weil er uns explizit eingeladen hatte. Während wir dann dort standen, beschlossen Gerrit und Marian einfach schonmal was zu essen zu holen. Für kochen war es schon zu spät und war es eiskalt. 3h weiter fuhren wir dann gegen 21 Uhr in den zum Glück nahe gelegenen Wald. Danke an diese nette Person in Thessaloniki welche uns so nett aufgenommen hat... NICHT!

Naja, der Wald war, wie wir am nächsten Morgen feststellten, echt schön.

7. Dezember 2018

Zoodochos Pigi

4359km gefahren 

 

Kozani- Zoodochos Pigi, 35km

Bevor wir losfuhren schnell nochmal das Feuer zum aufwärmen der Füße angeschmissen. Mit warmen Füßen konnten wir die ersten 20 km locker wegtrampeln. Danach fing der uns bevorstehende Anstieg auf den Berg an. Kopfhörer rein und auf ins Gefecht. Die Sonne schien an diesem Tag mal wieder und umso höher wir kamen umso schöner wurde es. Die Straße hatte mit der Vegetation leicht den Charakter der amerikanischen Westküste. Da wir wussten, dass wir 15km aufwärts fahren mussten, ließen wir es an diesem Tag langsam angehen. Dadurch konnten wir die tolle Aussicht auf die Landschaft Nordgriechenlands genießen. Nach einigen Stunden, einigen weiteren Serpentinen und nachdem wir durch einige Dörfer gefahren sind, sind wir oben angekommen. Dort zogen wir uns noch ein paar Schichten Klamotten an, damit wir auf dem Weg nach unten nicht erfrieren. Auf einmal sahen wir auf einer Anhöhe einen weißen Flecken in der Landschaft. Der erste Schnee, den wir dieses Jahr sahen. Nach den ersten 100m runter, hielten wir schon wieder auf einem bewiesten Hügel, von dem man einen perfekten Panoramablick auf den See, das Tal und die umliegenden Berge hatte. Nach kurzem Überlegen, ob wir noch weiter runter fahren sollten, da wir sonst am nächsten Tag über 100 km fahren müssten, entschieden wir uns dafür unsere Zelte an diesem schönen Platz aufzuschlagen. Während wir Holz für unser Lagerfeuer suchten und anfingen die Zelte aufzubauen, verschwand die Sonne hinter den Bergen und erstrahlte den Himmel mit wunderschönen Rottönen.

06. Dezember 2018

Kozani

4324km gefahren 

 

Siastia - Kozani, 37km

Das erste Tourmitglied hatte Geburtstag. Antonius wurde 19 Jahre und der Morgen begann sehr kalt, jedoch mit strahlender Sonne. Dann erstmal zu unserem ennspanten und etwas verspäteteten Frühstück die Brenntonne wieder angeschmissen und etwas gewärmt. Anschließend ging es los in Richtung des Passes, den wir vor Thessaloniki noch überqueren müssen. Ganz so weit ,wie wir geplant hatten, schafften wir es an diesem Tag dann doch nicht. In Kozani angekommen, mussten wir zunächst noch einkaufen und wir können von Glück reden, dass dort noch ein örtlicher Mini-Market geöffnet hatte, da sonst alle Läden aufgrund des Nikolausfeiertages geschlossen hatten. Also dort eingekauft und als kleines Geburtstagsbesondernis gab es heute Abend noch einen Ouzo. Mit dem Verlassen der Stadt wurde es langsam schon dunkel und vor Allem immer kälter. Also sind wir wenige Kilometer hinter Kozani einfach von der Hauptstraße im den Wald abgebogen. Dort, nicht fern der Straße, haben wir uns auf einer kleinen Lichtung niedergelassen. Da es wirklich kalt war und ein Haufen dicker Steine vorhanden war, war nun der Zeitpunkt gekommen, an dem wir unser erstes richtiges Lagerfeuer gemacht haben. Nebenbei war noch ein Holztisch mit Bänken vorhanden, was die ganze Kochangelegenheit auch etwas entspannter gestaltete. Also konnten wir den Abend an einem großen, sehr warmen Lagerfeuer mit leckerem Essen und Ouzo, genießen. Ein paar aufgeheizte Steine, die wir mit uns Zelt genommen haben, machten uns etwas zuversichtlicher, dass wir die Nacht etwas wärmer überstehen.

5. Dezember 2018
Siastia
4287km gefahren
Kastoria - Siastia, 51km 
Bevor wir den ersten ganzen Tag in Griechenland starteten, gab es bei Martin noch einen leckeren Kaffee.
Gegen elf starteten wir bei schönstem Sonnenwetter. Zuerst folgten wir der Landstraße bis zum nächsten Ort, wo wir den Proviant aufstockten.
Ziel für heute war Siastia und da der kürzeste Weg mit den wenigsten Höhenmetern die Autobahn war, wagten wir es noch einmal dort drauf.
Die Straße war wie gestern immer noch Menschen -, Autoleer weshalb es auch nicht sehr gefährlich war. Eher sogar sicherer, da uns der 3m hohe Zaun vor den Hunden und Bären schützt.
Die Landschaft war im Gegensatz zum Vortag bei Sonnenschein und blauem Himmel auch schon deutlich schöner und auch waren mehr Menschen in der gestern für Tod geglaubten Gegend unterwegs.
Gegen Abend und nach 51km befanden wir uns auf der Old National Road Richtung Siastia, wo wir einen Anwohner, eigentlich den einzigen Anwohner auf 10km,fragten ob wir dort übernachten können. Er meinte in gebrochenem Englisch, wir könnten eigentlich überall entlang der Straße unsere Zelte aufbauen, da hier eh niemand ist. Er gab uns noch den Tipp ein Feuer zu machen, weil es sehr kalt werden sollte.
Dieses machten wir dann auch als wir unser Lager auf einer Wiese neben der Straße aufgeschlagen haben.
Und an diesem Abend und in der Nacht passierte nichts mehr, außer dass Gefühlt 20 Hunde gegen 1 Uhr vor unseren Zelten standen und 30min bitterböse bellten. Diese Kläffer will vermutlich selbst der größte Tierfreund nicht in den Schlafsack nehmen, auch wenn es noch so kalt draußen ist.
4. Dezember 2018
Kastoria
4236km gefahren
Korce-Kastoria, 61 km
Aufwachen und sofortiger Trubel. Auf dem Weg zu unseren Fahrräder, vor dem Haus in dem sich Luans Wohnung befand, fand an diesem Morgen ein Albanischer Markt statt. Kleidungshändler in der einen Ecke, Pferde die an der Seite angebunden waren und Obststände. Alles mögliche war auf Tüchern ausgebreitet und Handyhüllen lagen neben Bohrmaschinen. Da unsere Fahrräder sich glücklicherweise noch in der Garage befanden, konnten wir uns nach der Verabschiedung von Luan in Richtung Griechenland bewegen. In Billshit wurden dann noch schnell die letzten Lek im Supermarkt auf den Kopf gehauen und kurz danach ging es über die Grenze. Albanien war ein sehr schöner Abschnitt auf unserer Reise. Dort haben wir tolle Einblicke in eine andere Kultur und Lebensweise bekommen. Auf jeden Fall als Reiseziel zu empfehlen. 
Die ersten Meter in Griechenland ging es bergauf, bis zu einem Tunnel. Nach dem Tunnel folgte ein sehr langer Abstieg über eine zweispurige Autobahn, auf der wir insgesamt zwei Autos gesehen haben. Unserer Meinung nach gänzlich unnötig so eine große unbefahrene Autobahn zu bauen. Entlang dieser Autobahn zog sich ein ca. 3m hoher Zaun, den wir zuerst auch als unnötig einstuften. Im Endeffekt stellte dieser sich allerdings als sehr vorteilhaft dar, da uns nach einigen Kilometern schon die ersten Straßenhunde begegneten, die von diesem Zaun glücklicherweise aufgehalten wurden. Im Endeffekt erfuhren wir, dass der Zaun eigentlich dazu dient, dass die hiesigen Bären nicht auf die Straße rennen. 
Weiter auf der leeren Autobahn, wurden wir plötzlich von der Polizei angehalten, die uns anwies die Straße zu verlassen. An der nächsten Ausfahrt ging es dann für uns raus. Wir fuhren durch ein Dorf, wo auf einmal ein Auto anhielt. Darin befand sich Martin mit seiner Tochter. Martin, der ursprünglich aus dem Schwarzwald kommt, lud uns ein, eine Nacht in seinem Keller zu übernachten. Nachdem wir uns mit einer warmen Dusche aufwärmten, aßen wir zusammen mit Martin und seiner Tochter. Darauf folgten noch ein paar Bierchen und ein paar sehr leckere Schlückchen Tsipouro(Typisch griechischer Schnaps). Wir lernten noch den Rest von Martins Familie kennen, unterhielten uns noch ein wenig und gingen schlafen.